Intellekt, Raum, Objekte und Zeit

Damit eine Zeiterscheinung überhaupt zustande kommt, müssen versch
iedene Voraussetzungen erfüllt sein: Es braucht Raum, Materie, Beweg
ung und Intellekt. Diese vier Begriffe bedingen sich gegenseitig, um Zeit
zu generieren. Als erstes braucht es den Intellekt, ohne dessen Beobach
tung die Existenz von Raum, Materie und Bewegung nicht festgestellt we
rden kann. Dann braucht es die Materie, oder sagen wir Objekte. Erst dur
ch die Existenz von begrenzten Objekten konkretisiert sich Raum. Raum
wird erst durch Objekte fassbar, zwischen denen er sich aufspannt. Raum
ist deshalb immer auch Zwischenraum von einer Materie- oder Objektbegr
enzung zur anderen. Bewegung ergibt sich durch die relative Veränderung
von Objekten zueinander. Dies betrifft Veränderungen in ihrer Größe und
Form wie in ihrer räumlichen Position zueinander. Veränderung oder Be
wegung hat immer einen Zustand vorher und einen nachher. Durch Ver
änderung oder Bewegung wird deshalb Zeit konkretisiert.
Ohne dass ein Intellekt oder ein intelligentes Wesen Objekte und de
ren Bewegung und Veränderung beobachtet, wahrnimmt und komm
uniziert, sind Raum und Zeit kein Phänomen, keine Erscheinung u
nd entsprechend nicht existent. Existent werden diese Phänomene
erst im intellektuellen Bewusstsein des Menschen. Zeit und Raum
sind deshalb ein Wahrnehmungs- und Bestimmungsproblem
durch den Intellekt.